Um einen störungsfreien Betriebs seines globalen virtuellen Netzes zu gewährleisten, müssen alle neuen Netzanbieter die iPass „Enterprise Ready“-Zertifizierung durchlaufen. Zudem setzt iPass sein modernes Service Quality Management-System zur Qualitätsüberwachung bei allen Verbindungen ein.
„Enterprise Ready“-Zertifizierung
Bevor das Netz eines Zugangsanbieters aufgenommen wird, muss es strenge Anforderungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit erfüllen und umfassende Kompatibilitätstests mit führenden VPNs, Personal Firewalls, IDS (Intrusion Detection Systems), Antiviren-Programmen und Access Gateways bestehen. Diese Vorauswahl garantiert, dass die iPass-Connectivity-Services in die Netzumgebung des Unternehmens integriert werden können, wo sie dann mit vorhandenen Hardwarekomponenten, Anwendungen, Sicherheitsprogrammen und Verwaltungs-Tools nahtlos zusammenarbeiten.
Ein Zugangsanbieter muss die folgenden Voraussetzungen erfüllen, um die Zertifizierung „Enterprise Ready“ zu erhalten:
Unterstützung des RADIUS-Protokolls für Authentication, Authorization and Accounting (AAA).
Sicherstellung, dass die RADIUS-Daten in Echtzeit an iPass-Softwaresysteme bereitgestellt werden.
Einsatz und Pflege redundanter iPass-Systeme im jeweiligen Netz.
Unterstützung von IPSec-, SSL- und PPTP-VPN-Diensten mit verschiedenen Konfigurationseinstellungen.
Durchgehende Überwachung des Netzwerks.
Service Quality Management
Nachdem ein Anbieter in das globale virtuelle Netz von iPass aufgenommen wurde, überwacht iPass die Verbindungsqualität der Zugangspunkte mithilfe seines patentierten Service Quality Management (SQM)-Systems. Das System ermöglicht iPass dabei, die tatsächliche Qualität der Verbindung zu überwachen, zu testen und zu optimieren.
Und so funktioniert es: Module im iPassConnect Mobility Manager erfassen bei jedem Verbindungsversuch, d. h. sowohl bei erfolgreichen als auch bei fehlgeschlagenen Versuchen, automatisch detaillierte Status- und Nutzungsinformationen. Diese Module zeichnen Informationen über den verwendeten Zugangspunkt, die Konfiguration des Clients, Fehlercodes, die Geschwindigkeit der Verbindung, die Authentifizierungszeit sowie andere wichtige Informationen auf. Bei der nächsten erfolgreichen Internetverbindung werden diese Informationen an iPass übermittelt. iPass verwendet diese Daten, um proaktiv zusammen mit den Netzanbietern die Performance der Zugangspunkte zu verbessern. Auch im Verbindungsverzeichnis werden die Zugangspunkte nach qualitativen Gesichtspunkten aufgelistet.
iPass RoamServer Management
Als Teil der iPass-Verbindungsarchitektur installiert jeder Unternehmenskunde redundante Kopien der iPass RoamServer-Software als Schnittstelle zwischen iPass-Systemen und dem AAA-Server des Unternehmens. iPass überwacht die beim Kunden installierten RoamServer hinsichtlich fehlgeschlagener Authentifizierungsversuche, die auf Verbindungsprobleme zurückzuführen sind. Dadurch ist es iPass möglich, die IT-Abteilung proaktiv auf potenzielle Probleme hinzuweisen.
Hosted Authentication
iPass hält in seiner gesamten Verbindungsarchitektur ein hohes Maß an Redundanz und proaktiver Netzüberwachung aufrecht. Aus diesem Grund wählen viele Unternehmen iPass als Host für ihre AAA-Datenbank, um so die Struktur ihrer Anwenderdatenbank zu vereinfachen und im Sinne der Business Continuity zu verbessern.
iPass stellt dem Kunden ein gehostetes, Managed Authentication-System zur Verfügung, das sich in einem der iPass Transaktionszentren befindet und über eine sichere Web-Schnittstelle für den Kunden zu erreichen ist. Indem iPass als Host für die Nutzerauthentifizierung fungiert, entfällt für Unternehmen die Notwendigkeit, mehrere Nutzerdatenbanken zu integrieren oder neue Software im Unternehmensnetz zu installieren und zu testen. Im Falle einer größeren Unterbrechung wie einer Naturkatastrophe oder einer Pandemie sind die Mitarbeiter eines Unternehmens damit in der Lage, auch von anderen Orten aus zu arbeiten.